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ÖV-Labor am Rheinfall

Innert 30 Minuten vom hervorragend vernetzten Flughafen Zürich aus erreichbar, ist der Standort Neuhausen am Rheinfall äusserst attraktiv für Fachleute im Bereich autonome Mobilität aus der ganzen Welt. Strassen-, Transport- und Verkehrsministerien, Stadt- und Verkehrsplaner, Verkehrsverbünde und -betriebe, Politiker, Professoren und Studenten, können sich am Rheinfall mit selbstfahrenden Fahrzeugen und verwandten Themen auseinandersetzen.


Zielsetzungen

Im ÖV-Lab wird in diverse Richtungen gearbeitet:

  • AMoTech erarbeitet die Kompetenz (und darauf basierend ein entsprechendes Dienstleistungspaket), die benötigt wird, um die Kunden von Trapeze beim Aufsetzen und Durchführen eigener Projekte mit selbstfahrenden Fahrzeugen zu unterstützen.
  • Die selbstfahrenden Fahrzeuge werden in die jeweiligen Leitsysteme der weltweit agierenden Trapeze-Gruppe eingebunden. So wird die Möglichkeit geschaffen, selbstfahrende und reguläre Fahrzeugen gemeinsam zu disponieren. Dies gilt nicht nur für den Linienverkehr, sondern auch für den Bedarfsverkehr und Taxis.
  • Die Voraussetzungen werden definiert und geschaffen, damit ein selbstfahrendes Fahrzeug gänzlich führerlos (d.h. ohne Begleitperson) betrieben werden kann. Dies ist heute nicht möglich. Dazu müssen – zusammen mit den zuständigen Behörden – Kompensati-onsmassnahmen definiert und umgesetzt werden. Ziel ist, alle Funktionen, die heute der Fahrer wahrnimmt, durch Technik resp. durch die Leitstelle abzudecken.
  • Dank Führerlosigkeit können auch kleinere Fahrzeuge rentabel betrieben werden. Dies wiederum erlaubt die Einführung flexibler Angebote für einen First/Last-Mile-Service. Solche Angebote sollen – zusammen mit aktuellen und zukünftigen Trapeze-Kunden – definiert und in einem Leitsystem umgesetzt werden.
Attraktiver Standort Neuhausen am Rheinfall, Schweiz