AMoTech - technology for autonomous mobility

Innovation für die Mobilität von morgen

Willkommen im ÖV-Lab von AMoTech

AMoTech fokussiert sich vollumfänglich auf autonome Mobilität und entwickelt dafür Dienstleistungen und Lösungen. Um sich das notwendige Rüstzeug anzueignen und die richtigen Partner zu finden, baut AMoTech das «ÖV-Labor am Rheinfall» auf, ein Kompetenzzentrum für autonome Mobilität. Als ersten Baustein desselben hat AMoTech ein selbstfahrendes Fahrzeug erworben, welches seit Juni 2017 in Neuhausen getestet wird.

Von selbstfahrend bis fahrerlos

Heute dürfen in den Staaten, die das Wiener Übereinkommen über den Strassenverkehr ratifiziert haben, auf öffentlich zugänglichem Grund keine fahrerlosen Fahrzeuge verkehren. Daher ist bei den heutigen Pilotversuchen mit selbstfahrenden Fahrzeugen immer eine Aufsichtsperson an Bord. Soll kein Fahrer mehr im Fahrzeug sein, so muss die entstandene Lücke durch technische und betriebliche Mittel kompensiert werden. AMoTech arbeitet mit Behörden, Fahrzeugherstellern und Verkehrsbetrieben zusammen, um die notwendigen Ersatzmassnahmen zu definieren, umzusetzen und zu evaluieren, dank derer fahrerlose Fahrzeuge künftig zugelassen werden können.


Neuartige ÖV-Angebote mit selbstfahrenden Fahrzeugen

Der öffentliche Verkehr ist bereits heute ein komplexes System aus diversen Verkehrsmitteln, die sich ergänzen und zusammen ein Angebot für die Reisenden bereitstellen. Dank selbstfahrender Fahrzeuge können zusätzliche Angebote rentabel betrieben werden. Solche wird AMoTech zusammen mit seinen Partnern, den lokalen Verkehrsbetrieben, ausarbeiten und in einem Leitsystem für autonome Fahrzeuge umsetzen.


Erst das Leitsystem macht aus einem selbstfahrenden ein autonomes Fahrzeug

Das Leitsystem gibt dem Fahrzeug zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Auftrag und macht es so autonom. In der Leitstelle – hier koordinieren die Disponenten den Betrieb und informieren die Fahrgäste bei Unregelmässigkeiten – laufen zudem die Funktionen zusammen, die einen sicheren Betrieb ohne Fahrer ermöglichen. Als Pionier im Bereich autonome Mobilität bindet Trapeze via die Lösung von AMoTech erstmals selbstfahrende Fahrzeuge in Leitstellen für den Linienverkehr ein, um den Betrieb gesamtheitlich zu optimieren, die Koordination mit den regulären Linien zu ermöglichen, sowie um die Fahrgastinformation sicherzustellen. So werden selbstfahrende Fahrzeuge allen Trapeze-Kunden zugänglich.


Touristische Linie zum Rheinfall

Als erstes Projekt wird am Rheinfall – sobald die dafür notwendigen Bewilligungen und Konzessionen vorliegen – ein selbstfahrendes Fahrzeug von Navya verkehren. Dieses Fahrzeug wird während der Touristensaison von März bis Oktober durch die Verkehrsbetriebe Schaffhausen («VBSH») in Neuhausen am Rheinfall in das bestehende Busnetz eingebunden und nach einem getakteten Fahrplan auf einer definierten Linie betrieben. Das Fahrzeug wird hierzu technisch an die Leitstelle der VBSH angebunden und durch deren Disponenten überwacht.